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Schulterblick



Gemeinwohl-Ökonomie

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Die erste Berührungsgruppe der Gemeinwohl-Matrix hatte es in sich. Zu fünft haben wir uns gefragt, wie sich unsere Zuliefer*innenkette zusammensetzt.

Eine Kette mit vielen Gliedern

Da wir hauptsächlich Dienstleistungen beziehen, ist das bei einer Werbe- und Digitalagentur gar nicht so eindeutig zu bestimmen. Wie tief müssen wir hier blicken? Müssen wir uns dafür verantwortlich fühlen, welche Kamera gebuchte Fotograf*innen nutzen?

»Jedes Unternehmen kann durch Auswahl bei der Kaufentscheidung, durch Gestaltung von Vertragsbedingungen und durch Einflussnahme Mitverantwortung für seine Lieferant*innen übernehmen«, so lautet diesbezüglich der Grundsatz der Gemeinwohl-Ökonomie.

Ein gelber Bannerbeutel mit visuellverstehen-Etikett vor grauem Hintergrund.

Priorität: regional und umweltfreundlich

Es gibt bei uns, vor allem aufgrund unserer Größe, keine festgeschriebenen Einkaufsrichtlinien. Dennoch achten alle darauf, dass bei Bestellungen bestimmte ethische und ökologische Grundwerte eingehalten werden. Wir arbeiten viel mit lokalen Dienstleister*innen zusammen, achten beim Druck auf Nachhaltigkeitssiegel und nutzen Ökostrom sowie zertifiziertes Webhosting aus Deutschland und Finnland.

Die Top Five

Insgesamt fließen 2020 67 % unserer Ausgaben ins direkte Umland von Flensburg und über 90 % unserer Lieferant*innen kommen aus Deutschland.

Unsere größten Ausgaben (abseits der Personalkosten) haben wir in folgenden Bereichen:

  1. Miete
  2. Druckkosten
  3. Lokale Mediendienstleistungen wie Film und Foto
  4. Steuer- und Unternehmensberatung
  5. Software as a service 

Luft nach oben

Kritisch zu sehen sind bei uns insbesondere die Hardwarebeschaffung und Bestellungen die »schnell mal kurz« passieren. Dies möchten wir in Zukunft vermeiden.

Ein cooles Tool für faire und nachhaltige Beschaffung ist auf jeden Fall der Kompass Nachhaltigkeit. Außerdem geben https://labelinfo.ch und https://www.siegelklarheit.de einen guten Überblick, was eigentlich hinter einem Label steht.

Nächster Stopp: Eigentümer*innen und Finanzpartner*innen

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Bei dem dritten Treffen zur Gemeinwohl-Bilanzierung haben wir uns selbst kritisch betrachtet und überlegt, inwieweit wir die Gemeinwohl-Kriterien intern bei unseren Mitarbeitenden erfüllen.

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Spätestens seit unserem Open Friday im vergangenen Oktober, bei dem Frauke Marquard einen Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie hielt, steht der Begriff auf unserer Agenda. Mit Levke haben wir nun eine Kollegin, die sich diesem Thema explizit annimmt.

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Los, Levke!
Schulterblick September 2020

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Ab sofort wird Levke im Rahmen einer Gemeinwohl-Bilanzierung unsere Ansprüche und Maßnahmen in Sachen Nachhaltigkeit (ökologisch, ökonomisch und sozial) bewerten und uns dabei helfen, uns weiter zu verbessern – herzlich willkommen!