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Fachbeitrag

Employer Branding

Viele Unternehmen kämpfen mit dem Fachkräftemangel. Doch was hilft? Wie findet man passende Bewerber*innen? Was zeichnet attraktive Arbeitgeber aus? Und wie sieht's bei visuellverstehen aus?

Die Ausgangslage

  • Unsere Gesellschaft wird immer älter.
  • Es herrscht kaum eine geregelte Anwerbung von qualifizierten Mitarbeiter*innen aus dem Ausland – die benötigen wir jedoch in vielen Berufsfeldern, da es schlicht zu wenig inländische Nachwuchskräfte gibt.
  • 2018 brachte Deutschland die niedrigste Arbeitslosenquote seit der Wiedervereinigung. Wirtschaftsexperten wiesen implizit auf verlorene Umsätze aufgrund fehlenden Personals hin.
  • Viele grundlegende Berufe wie z. B. Altenpfleger*in sind finanziell nicht attraktiv und bringen gleichzeitig hohe Belastungen mit sich.
  • Für Mütter – eine der größten Gruppen an potenziellen Fachkräften – ist der Wiedereinstieg meist schwierig, da Arbeitszeitmodelle und Unternehmenskultur sich selten optimal mit dem Familienleben verbinden lassen.

Arbeitswelt in Bewegung

Gleichzeitig steigen die Erwartungen der Arbeitnehmer*innen und das Ideal des Arbeitslebens verändert sich in den Augen der jüngeren Generation: Karriere- und Verdienstmöglichkeiten müssen im Einklang mit einer ausgeglichenen Life-Work-Balance stehen. Flache Hierarchien, flexible Arbeitsmodelle und Selbstverwirklichung entsprechen den Werten der Nachwuchstalente.

Wer sind wir? Wo wollen wir hin?

Die Jagd nach dem Interesse dieser neuen Generation von Arbeitnehmer*innen, muss meist mit einem selbstkritischen Blick in den Spiegel beginnen. Unternehmen brauchen ein Bewusstsein dafür, wie ihr Unternehmensprofil aussieht. Wo liegen Stärken und Schwächen? Welche Werte vertreten wir? Was macht uns attraktiv für Fachkräfte, was nicht?

Die Antworten darauf sind der erste Schritt in Richtung eines erfolgreichen Employer Brandings. Im zweiten Schritt folgt die bewusste Kommunikation, um möglichst adäquat auf Bewerber*innen einzugehen.

Konkret handeln

Es geht darum, die Attraktivität des eigenen Unternehmens gezielt hervorzuheben – denn sonst verliert manch aussichtsreicher Arbeitgeber an kommunikationsstarke Mitbewerber. Eine wohl abgestimmte Strategie wird benötigt, um maximale Aufmerksamkeit zu erzielen. Elemente für die folgende Umsetzung gibt es zahlreiche: Mit Plakaten, Bannern und Großflächen erreichen Unternehmen vor allem ein lokales Klientel. Ebenfalls lokal, auffällig und einprägsam: Buswerbung.

Plattformen wie Xing, Facebook oder Instagram sorgen dagegen ortsunabhängig für Bekanntheit. Abgesehen von Social Media kann auch die eigene Website ein hervorragender Anlaufpunkt für potenzielle Fachkräfte sein. Besonders kurze Recruiting-Filme sowie Testimonials seitens begeisterter Mitarbeiter*innen sind probate Mittel.

Timon, Sven und Rune arbeiten agil in den Büroräumen von visuellverstehen.
Bei dem Salattag von visuellverstehen versammelt sich das ganze Team zum Essen im gläsernen Besprechungsraum.

Offen gesagt – wie es bei visuellverstehen aussieht

Seit der Gründung beschäftigt sich visuellverstehen intensiv damit, ein möglichst begehrter Arbeitgeber zu sein. Wir probieren uns aus, haben etliche Fehler gemacht, aber auch gute Ideen umgesetzt, beibehalten und verbessert.

Zusätzlich gibt unser Blog einen Einblick in unsere Unternehmenskultur. Weiteres erzählen wir gern in einem persönlichen Gespräch – zum Kaffee, Bier oder Mittagessen von Niels in unserer Agentur.

Daher sind wir derzeit in der glücklichen Lage, dass wir auch guten Bewerbungen absagen müssen. Wir merken aber auch, dass es in unserem Berufsfeld Disziplinen mit hoher Nachfrage gibt und der Markt umkämpft ist.

Wir versuchen täglich, an uns zu arbeiten und mit verschiedenen Mitteln unsere Attraktivität für bestehende und neue Kolleg*innen zu steigern. Deshalb würden wir uns über weitere Anregungen freuen und stehen für eine offene Diskussion bereit.

Kontakt aufnehmen

Und was denken andere Personen über uns? In unserem Video zu 2018 gibt es die Antworten mit einem Augenzwinkern verpackt.

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