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Schulterblick

Pro Bahnhofsviertel

Viel Planung, viele Proteste, viele Gerüchte: Der Neubau eines InterCity-Hotels inklusive Parkhaus in unmittelbarer Bahnhofsnähe beschäftigt schon lange die Öffentlichkeit und Politik. Am 27. Juni soll die finale Abstimmung im Rat eine Entscheidung bringen. Wir hoffen auf ein Votum für das Projekt. Und erklären gerne warum.

Eine Verbesserung muss her

In Flensburg tut sich was, die Übernachtungszahlen steigen, die Immobilienpreise ebenso, Großprojekte sind keine Seltenheit, Studenten und Startups zieht es an die Förde – alles erfreuliche Entwicklungen. Ein solche möchte man auch für das Bahnhofsviertel und hat es deshalb zum Sanierungsgebiet auserkoren. Zu Recht, denn aktuell ist das Entree zur Stadt eher ein Grund zum Umkehren. Verstopfte Parkplätze, dunkle Gehwege und in die Jahre gekommene Zweckbauten bestimmen das Bild.

Höchste Zeit also, dass sich etwas tut. Umso schöner, wenn Idee, Konzept und Geld von Flensburger Investoren kommen. Wir sind überzeugt, dass das Vorhaben das Areal, die Stadt und die Region langfristig positiv beeinflussen wird. Allein die optische Aufwertung, die rund 100 Arbeitsplätze, die laut den Planern entstehen sollen und die zentrale Bedeutung ausreichender Parkmöglichkeiten für das gesamte Bahnhofsviertel sind triftige Gründe.

Hell, freundlich und mit Allee-Charakter (Visualisierung: Huber Immobilienkontor e.K.).
Hell, freundlich und mit Allee-Charakter (Visualisierung: Huber Immobilienkontor e.K.).

Was ist die Alternative?

Besonders verheerend in der aktuellen Diskussion: Das Projekt scheint ohne Alternative. Es gibt von keiner Seite bessere Vorschläge für das Areal, als dieses im aktuellen Stand zu belassen. Das hieße, die Chance auf eine Investition von 45 Millionen Euro, die damit einhergehenden direkten und indirekten Steuereinnahmen, die Lösung wichtiger Infrastrukturprobleme und auf ein für die gesamte Flensburger Wirtschaft vorteilhaftes Business-Hotel inkl. Tagungsräumen verstreichen zu lassen. Um dann was mit der Fläche zu tun, damit sich das gesamte Bahnhofsviertel langfristig positiv entwickelt? Diese Antwort bleiben die Gegner schuldig. Eine erneute Planung würde Jahre dauern.

Aus der Vogelperspektive: das begrünte Parkhaus und Hotel mit Gründach (Visualisierung: Huber Immobilienkontor e.K.).
Aus der Vogelperspektive: das begrünte Parkhaus und Hotel mit Gründach (Visualisierung: Huber Immobilienkontor e.K.).

Der Titel geht, die Funktion bleibt

Selbstverständlich können wir keine Stellung zu diesem Projekt beziehen, ohne auf den Mittelpunkt der vielfachen Diskussionen einzugehen: den Wald am Hang der Schleswiger Straße. Fakt: Rund ein Drittel der dort stehenden Bäume würde entfernt werden. Ebenso wahr: Die größten von Ihnen blieben erhalten. Zweiter Knackpunkt: Die Fläche würde ihren Status als Wald verlieren, weil die Bebauung zu nah an die Pflanzen heranrücken würde. Damit ginge zwar der Titel verloren, aber – wenn man den Experten des Landesamts für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) glauben darf – nicht die Funktion.

Das Biotop »artenreicher Steilhang« bliebe vollständig erhalten und würde nach Bau des Parkhauses bestenfalls sogar weniger unter den Lichtemissionen des nahen Postgeländes leiden. Die Tierarten vor Ort würden den wichtigen Teil ihres Lebensraumes behalten. Ersatzaufforstungen im Verhältnis 1:4 sind ebenfalls zugesagt. Natürlich fänden auch wir es schöner, wenn kein Baum fallen müsste. Aber im präsentierten Rahmen halten wir das Vorgehen für vertretbar, betrachtet man die Vorteile für die Allgemeinheit, die durch den Bau von Hotel und Parkhaus entstehen.

Im Detail

Es gibt sicherlich noch viel mehr über das Projekt zu sagen und zu diskutieren, aber wir wollen an dieser Stelle nur unsere Sicht auf die wichtigsten Argumente darstellen. Dabei ist und soll es kein Geheimnis sein, dass wir das Projekt von Beginn an als Agentur begleitet haben und uns schon vor dessen Start damit auseinandergesetzt haben, ob wir hinter dem Vorhaben stehen – so wie bei all unseren Projekten.

Wir möchten deshalb noch einmal betonen, dass wir hier aus freien Stücken und aus Überzeugung für diese positive Veränderung Flensburgs Stellung beziehen.

Weitere Informationen finden Interessierte hier:

Website der Investoren: www.zentrum-bahnhofsviertel.de
Petition gegen das Projekt: www.change.org
Presseartikel: NDR vom 14.11.2018 · sh:z vom 05.05. · sh:z vom 08.06. · sh:z vom 19.06. und viele weitere 

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