Klimabilanz 2024: Kleine Veränderungen, nachhaltige Wirkung

Aus der Serie: Klimakompensation

Unsere Klimabilanz für das Jahr 2024 ist abgeschlossen. Sie zeigt auf, wie viele CO₂-Äquivalente wir als Unternehmen in einem Jahr verursacht haben. Im Jahr 2024 beliefen sich diese auf 27,5 Tonnen. Doch neben den absoluten Zahlen zeigt die Klimabilanz vor allem eines: Veränderungen im Alltag machen einen Unterschied – selbst wenn sie auf den ersten Blick unspektakulär erscheinen.

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Stellschrauben: Mobilität und Elektrizität

Mit Blick auf die einzelnen Posten fällt auf, dass Mobilität ein zentraler Hebel ist, um unsere Emissionen zu senken. Im Vergleich zur letzten Bilanz aus dem Jahr 2023 waren wir 42,2 % weniger mit Verbrennermotoren unterwegs. Dieser Rückgang wirkt sich unmittelbar auf unseren gesamten Emissionsausstoß aus. In der kommenden Klimabilanz für das Jahr 2025 prognostizieren wir einen weiteren Rückgang, da mittlerweile nur noch E-Autos genutzt werden. Statt der Anschaffung eines neuen Fahrzeuges sind wir auf Carsharing umgestiegen und haben dadurch ebenfalls Emissionen reduziert.

Auch beim Stromverbrauch gab es einen Rückgang: Durch 19,9 % weniger Verbrauch konnten wir die Emissionen gegenüber 2023 weiter senken und unterstreichen damit, dass ein effizienter und bewusster Umgang mit Energie auch dann relevant bleibt, wenn der Strom aus erneuerbaren Quellen stammt.

Die vermeintlich kleinen Dinge

Veränderungen gab es außerdem in Bereichen, die in Klimabilanzen oft weniger im Fokus stehen, aber durchaus zum Arbeitsalltag dazugehören. In der Küche verwenden wir beispielsweise zunehmend Hafer- statt Kuhmilch, wodurch sich der CO₂-Ausstoß insgesamt verringert hat. Gleichzeitig wird dreimal die Woche frisch und vollwertig gekocht. Dadurch fällt zwar mehr Biomüll an, jedoch konnten wir parallel unseren Kunststoffverbrauch senken und uns dadurch insgesamt im Bereich „Emissionen durch Abfall“ verbessern.

Eine Person hält einen Teller mit frischem Salat in der Hand.
Die Hochterrasse eines Gebäudes.

Ehrensache

Trotz unserer Bemühungen verursachen wir durch unsere tägliche Arbeit Emissionen. Diese vollständig zu vermeiden, ist aktuell nicht möglich. Umso wichtiger ist es für uns, Verantwortung zu übernehmen und unsere Emissionen wirksam zu kompensieren. Das tun wir schon seit längerem über unser Engagement im Rahmen von MoorFutures.

Konkret unterstützen wir zum einen die Wiedervernässung des Grotmoors bei Bad Bramstedt. Der Wasserstand des 2025 gestarteten Projekts ist bereits deutlich gestiegen, die neu angelegten Wälle sind wieder bewachsen und die klimaschädlichen Emissionen aus dem Moor werden gestoppt. Schritt für Schritt kann das Moor so seine natürliche Funktion als CO₂-Senke zurückgewinnen.

Außerdem investieren wir in das Königsmoor I bei Rendsburg. Das Projekt läuft bereits seit 2015 – mit Erfolg, wie der aktuelle Monitoringbericht bestätigt. Warum wir ausgerechnet in die Wiedervernässung von Mooren investieren, haben wir bereits in einem früheren Blogartikel erklärt.

Zwei Bagger vor einer Fläche mit brauner Erde.
Ein Moor mit grünem Ufer und einer Wasserfläche, in der sich der Himmel spiegelt.
Ein moosiger Moor-Ausschnitt in Nahaufnahme.
Fotos: Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein

Überblick verschaffen

Wir verstehen unsere Klimabilanz nicht als endgültiges Ergebnis, sondern als Momentaufnahme. Sie zeigt uns, wo wir Fortschritte erzielen, in welchen Bereichen Verbesserungen notwendig sind und wo neue Lösungen benötigt werden. Genau darin liegt für uns der Wert der Klimabilanz. Unser Ziel ist es, die Emissionen unter einer Tonne CO₂ pro Mitarbeiter*in zu behalten und Verbesserungen dort anzustoßen, wo die Daten konkreten Handlungsbedarf aufzeigen.

Aus der Serie: Klimakompensation

Partnerschaften und Auszeichnungen

  • Bilanziert
  • Überdurchschnittlich
  • Veröffentlicht
  • Mitglied
  • Klimakompensiert
  • Mitglied
  • Official
  • Official
  • Integrativ
  • Kooperation