Welcher Weg führt nach Rom? Ein Flat Camp Recap

Im Rahmen der Konferenz „Flat Camp“ trifft sich die Statamic-Community bereits zum zweiten Mal für drei Tage, um sich über die neuesten Entwicklungen im Bereich des Content Management Systems auszutauschen. Dieses Jahr fand die Konferenz erstmals in Europa statt und unser Projektleiter Simon wollte unbedingt nach Rom – aber wie, wenn nicht fliegen?

Ca. 50 Menschen stehen auf dem Rasen vor einem Gebäude.
50 Menschen hatten den Weg zur Flat Camp-Konferenz nach Rom gefunden.

Zusammen Lösungen finden

Die Statamic-Konferenz Flat Camp ist – wie der Name bereits andeutet – eher ein fachliches Sommerlager als eine Konferenz im klassischen Sinne. Mitglieder der Community treffen sich drei Tage lang an einem schönen Rückzugsort und tauschen sich über die neuesten Entwicklungen des Content Management Systems aus.

„Ich hatte bei normalen Konferenzen hinterher oft den Eindruck, dass der Austausch in den Pausen interessanter war als die Vorträge. Und das ging auch anderen in der Community so. So entstand die Idee für das Flat Camp: Lasst uns doch einfach die Vorträge weglassen und nur noch aktiven Austausch betreiben. Das funktioniert hervorragend“, erzählt Simon.

Dies bedeutet allerdings nicht, dass die Teilnehmenden völlig unvorbereitet zum Flat Camp anreisen. Im Gegenteil: Jede Entwicklerin und jeder Entwickler bringt eigene Praxis-Themen mit Herausforderungen und Lösungen mit. Und neben vielen Gesprächen in Kleingruppen versammeln sich die rund 50 Gäste aus unterschiedlichsten Teilen der Welt auch in einem Raum zu gemeinsamen Q&A- und „Show and Tell“-Sessions. So werden Antworten auf viele Fachfragen ausgearbeitet.

Drei Männer in T-Shirts und kurzen Hosen sitzen draußen auf Korbmöbeln.
Beim Flat Camp ergeben sich immer wieder neue Räume und Möglichkeiten, sich über Fachthemen auszutauschen.
Drei Männer sitzen an einem Tisch und betrachten einen an der Wand montierten Flat Screen.
Sieben Männer sitzen draußen an einem Tisch und unterhalten sich. Auf dem Tisch stehen Gläser und Tassen.

Geben und Nehmen

Die sechs Erfinder und Entwickler des Content Management Systems spielen beim Flat Camp eine ebenso wichtige Rolle wie alle anderen Teilnehmenden. Was interessiert euch? Wie macht ihr das? Welche Erfahrungen habt ihr damit? Und was sind die Best Practices in diesem Bereich? Durch die wechselseitige Interaktion entstehen immer wieder neue Themen und Räume.

„Das Netzwerken ist auch ein wichtiger Teil des Camps“, erklärt Simon. „Viele Themen können in den zwei lehrreichen Tagen bereits behandelt werden, aber die neuen Kontakte helfen uns auch nach dem Camp weiter, wenn es darum geht, neue Features zu entwickeln. Und andersherum können wir mit unserem Wissen auch anderen helfen“, welches laut Simon den Community-Gedanken hinter Statamic ausmacht.

„Das CMS funktioniert nur so gut, weil so viele Menschen Informationen teilen. Es ist ein ständiges Geben und Nehmen. Und wir sind mit visuellverstehen mittlerweile an einem Punkt, an dem das Verhältnis sehr ausgewogen ist“, so der Projektleiter.

Zwei Männer lachen in die Kamera.
Simon (r.) mit dem Statamic-Erfinder und -Gründer Jack McDade

Flug oder Segen?

Ein wenig Kopfzerbrechen bereitete uns die Frage der Anreise. Denn obwohl Simon als Remote-Kraft von Dortmund aus für visuellverstehen arbeitet, sind es immerhin noch gut 1.500 km bis Rom, dem diesjährigen Veranstaltungsort des Flat Camps. Demnach gab es zwei realistische Anreisemöglichkeiten:

  1. Mit der Bahn nach Stuttgart, von dort aus mit dem Nachtzug nach Venedig, dann morgens weiter nach Rom

  2. Mit dem Flugzeug inkl. 70 km Anfahrt zum Airport Düsseldorf

Aus der Fragestellung heraus entsprang eine interessante interne Team-Diskussion bei uns, ob es mit unseren Werten vereinbar wäre, mit dem Flugzeug anzureisen. Wir kamen zu dem Schluss, dass dies nach Möglichkeit vermieden werden soll. Eine Entscheidung solle allerdings von Fall zu Fall getroffen werden.

„Ich wollte unbedingt nach Rom, aber die Anreise machte mir schon Sorgen“, sagt Simon. „Mit dem Flugzeug ist die Reisezeit deutlich kürzer, doch ich habe mich zunächst der Umwelt zuliebe für die Bahn entschieden – auch wenn es einen Reisetag mehr bedeutet.“ 

Dass daraus eine außerordentlich inspirierende und belebende Reise werden sollte, ahnte er zu dem Zeitpunkt noch nicht.

Nahezu menschenleeres Gleis 11 des Dortmunder Bahnhofs.
Bahnsteig mit blauem Schild auf dem in weißer Schrift Udine steht.
Zuggleise führen an sonnigem Wasser entlang. Im Hintergrund eine Hafenfront mit 2- bis 5-stöckigen Gebäuden.
Remote-Arbeit mit bester Aussicht aus dem Bahnfenster

Orte der Begegnungen

„Das Tolle am Bahnfahren ist der Austausch unter den Reisenden. Vom amerikanischen Austauschschüler bis zum Professor für Cybersecurity war da alles dabei. Zudem konnte ich im Zug auch noch einige Arbeitsaufgaben erledigen und kam morgens gut ausgeruht in Italien an. Das würde ich immer wieder so machen“, erzählt Simon.

Der Ort der Konferenz wechselt allerdings jährlich und findet auf verschiedenen Kontinenten statt. Im vergangenen Jahr haben wir nicht teilgenommen, da das Flat Camp in den USA stattgefunden hat.

Einen Wunsch hat Simon noch für das nächste „Heimspiel“ innerhalb Europas: „Es wäre für die europäische Community schön, wenn ein etwas zentralerer Ort gefunden würde. Es sind auch einige Menschen aus Skandinavien dabei und für die ist Rom sehr weit weg. Die nehmen dann vermutlich das Flugzeug. Man sollte es möglichst vielen Menschen einfach machen, mit der Bahn anzureisen.“

Wir sind sehr gespannt, wohin die Reise zum nächsten Flat Camp geht und freuen uns schon heute drauf.

Man sollte es möglichst vielen Menschen einfach machen, mit der Bahn anzureisen.

Simon Schweißinger, Projektleiter bei visuellverstehen

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