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Schulterblick

Auf zu neuen Ufern!

Trommelwirbel, Tusch und Fanfare: Der Flensburger Osthafen wird ein nachhaltiges, urbanes Quartier mit einer zukunftsorientierten Arbeits- und Lebenswelt – und wir mittendrin!

Panorama des Flensburger Hafens
Wir richten unseren Blick gen Osten.

Modell mit Charakter

Zunächst die allgemeinen Fakten: Das Unterfangen »Hafen-Ost« ist eines der wichtigsten Flensburger Entwicklungsprojekte der jüngsten Zeit und wird im Idealfall Modellcharakter für die Stadt und die Region haben. Orientiert an den Zielen der sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit und mit der klaren Zielsetzung, in einer Mischung von Wohn- und Gewerberäumen vielfältige Nutzungen zu ermöglichen und lebendige Nachbarschaften zu entwickeln, wird am Ostufer des Hafens zukunftsorientierte Stadtplanung exemplarisch aufgezeigt. Um- und Neubau sowie Neustrukturierung erfolgen klimaneutral und sind der Nachhaltigkeitsstrategie der Suffizienz verpflichtet, um die CO2-Neutralität bis zum Jahr 2050 zu erreichen. Unsere Beteiligung bezieht sich auf einen Teil der Gewerbeflächen.

Unsere Arbeitswelt 2.0

Es wird zwar noch etwas dauern – das Zeitfenster für unseren Umzug liegt momentan bei mindestens 5 Jahren – aber Ideen und konkrete Pläne haben wir natürlich bereits reichlich. Denn mit neuen Flächen und Räumlichkeiten werden sich für unsere Vorstellung einer Arbeitswelt 2.0 auch ganz neue Möglichkeiten ergeben. Ob Streaming-Konferenz, Shooting, Meeting oder Workshop, Vortrag oder Showroom, Keynotes, Barcamps, Pressekonferenzen, Panels und mehr – für alles ist Raum: vom festen individuellen Arbeitsplatz über remote work bis zu hybriden Modellen. Und ja, auch eine Dachterrasse wird es wieder geben ...

Fassade eines Gebäudes
Neubau oder Bestandsgebäude? Wir sind flexibel. (Muster-Abbildung*)
Dachterasse
Begrünte Dachterrasse zum Leben und Arbeiten. (Muster-Abbildung*)

Im Geist der Gemeinschaft

Wir freuen uns, dass wir die Stadt Flensburg mit unserem Konzept im Interessenbekundungsverfahren überzeugen konnten. Natürlich werden wir das 2.000 Quadratmeter große Grundstück nicht allein bespielen, sondern – im Sinne der allem zugrunde liegenden Idee – in gemeinsamer Projektierung mit u. a. Bildungsträger Adelby 1, den Beratungsexpert*innen von burgenta sowie den Architekt*innen Kaden+Lager und dem Projektentwicklungsbüro Conplan. Es geht darum, einen Ort für alle zu schaffen, an dem eine moderne und zeitgemäße Unternehmenskultur nicht nur gelebt, sondern stetig weiter entwickelt werden kann – mit und für Mitarbeiter*innen, Kund*innen und geschäftliche Partner*innen.

Open Source

Und das alles inmitten eines gemeinwohlorientierten Quartiers für verschiedene (auch inklusive) Wohnformen, Bildung und Soziales, Kultur und Sport. Durch den Verbleib der Flächen in öffentlicher Hand (Erbpacht statt Verkauf) ist eine langfristige Verfügbarkeit gesichert und Handlungsspielräume bleiben offen. Mindestens 30 % der zukünftigen Wohnungen sind als verbindlich öffentlich geförderter Sozialwohnraum herzustellen. Darüber hinaus werden neben Arbeit, Produktion und Dienstleistung vielfältige Gemeinschaftsorte den Charakter des zukünftigen Quartiers prägen: Werkstätten, Nachbarschaftsläden, Freiräume für Aufenthalt, Begegnung, Erholung, Freizeitgestaltung, Spiel und Sport.

Erdgeschoss eines Gebäudes
Ein Erdgeschoss, das jeder Dachterrasse das Wasser reichen kann. (Muster-Abbildung*)
Küche
Viel Raum zum Wohlfühlen. (Muster-Abbildung*)

Alles fließt

Auch die Förderung der Biodiversität und des Kleinklimas, Regenwassermanagement, Mobilität sowie der Erhalt des maritimen Charakters dieses besonderen Ortes stehen ganz oben auf der Agenda. Der öffentliche Raum in Wassernähe und das Ufer werden als Gemeingut verstanden und für alle zugänglich und nutzbar bleiben. Von vorneherein stand bei der Entwicklung des Gebietes Hafen-Ost eine Reduzierung des Ressourcenverbrauchs als auch die Erhöhung der Lebensqualität im Vordergrund.

Beweglich wie ein Fisch im Wasser

Und wer trotz so großer Vielfalt dennoch Verlangen nach noch mehr Abwechslung hat, setzt kurz mit der geplanten Fähre zum Westufer über oder paddelt stehenden Fußes auf dem SUP nach Dänemark ...

*Die vier Muster-Abbildungen sollen ein Gefühl für unser Vorhaben vermitteln, sind aber nicht als reale Planung zu verstehen (Architektur: Kaden+Lager, Foto: Berndt Borchardt).

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